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> Stille-Erkennung - Silence Detection
DetlevD
post Jul 11 2012, 11:58
Post #16


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QUOTE (poster @ Jul 11 2012, 12:36) *
... Ich habe festgestellt, dass für meine Bedürfnisse die Stilleerkennung in MP3DirectCut am besten und zuverlässigsten funktioniert, weil sie die Streamunterbrechungen und nur diese am besten findet. ...

poster, jetzt muss ich doch 'mal nachfragen:
wie definierst du "Streamunterbrechung" und worin liegt der Unterschied zu "Stille" bzw. "Pause"?

QUOTE (poster @ Jul 11 2012, 12:36) *
Ich mache es inzwischen mit einer externen rekursiven Batch in der Regel in mehr oder weniger großen Häppchen. Ich benutze den Commandline-Parameter "pausesplit". Das Programm splittet halt die betroffenen Dateien in einen angegebenen Ordner. Anhand der gesplitteten Dateien kann ich halt feststellen, welche MP3s Stille aufweisen. Das ist sicherlich eine Zweckentfremdungslösung aber damit kann ich in der Praxis leben. Nachteil ist, dass nicht alle Parameter per Commandline steuerbar sind und die Batch auf die Einstellungen der Splitfunktion des GUI angewiesen ist. Auch kann man während eines Durchlaufs nicht mehr sinnvoll am PC weiterarbeiten, da die ständig die GUI aufgerufen wird und sich den Fokus klaut.

Wie ich herausgefunden habe und es in post #10 bereits gesagt habe ... kann man mit mp3splt.exe eine Datei auf Pausen untersuchen, ohne die Datei zu teilen, was in meinem Test eine enorme Zeiteinsparung erbrachte.

DD.20120711.1256.CEST


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post Jul 11 2012, 12:43
Post #17


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ZITAT(DetlevD @ Jul 11 2012, 12:58) *
poster, jetzt muss ich doch 'mal nachfragen:
wie definierst du "Streamunterbrechung" und worin liegt der Unterschied zu "Stille" bzw. "Pause"?

Es handelt sich offenbar um völlige Stille. Der Stream wurde kurzzeitig unterbrochen. In MP3DirectCut sind diese Unterbrechungen - wenn man die Option "Bitrate bei VBR grafisch anzeigen" aktiviert hat - auch sehr schön bei bloßer Betrachtung der Frequenzkurve erkennen.
(unterer kurzer grüner Strich)
Frequenzkurve

ZITAT
Wie ich herausgefunden habe und es in post #10 bereits gesagt habe ... kann man mit mp3splt.exe eine Datei auf Pausen untersuchen, ohne die Datei zu teilen, was in meinem Test eine enorme Zeiteinsparung erbrachte.


Ist schon klar, allerdings sehe ich eine wirksamere Zeitersparnis eher in der Nachbearbeitung (Überprüfen des beanstandeten Files usw.). MP3DirectCut liefert mir erheblich weniger Fehldiagnosen als MP3splt.exe und insgesamt komme ich damit in der Gesamtbetrachtung schneller voran.

This post has been edited by poster: Jul 11 2012, 12:47
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DetlevD
post Jul 11 2012, 14:37
Post #18


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QUOTE (poster @ Jul 11 2012, 13:43) *
Es handelt sich offenbar um völlige Stille. Der Stream wurde kurzzeitig unterbrochen. In MP3DirectCut sind diese Unterbrechungen - wenn man die Option "Bitrate bei VBR grafisch anzeigen" aktiviert hat - auch sehr schön bei bloßer Betrachtung der Frequenzkurve erkennen.(unterer kurzer grüner Strich) ...

Wenn man wüsste, ob der grüne Bitratenstrich wirklich 0 bit/s anzeigt. Ich glaube es ja nicht, denn die Stille hat ja eine Dauer. Vielleicht ist das nur eine Stelle im Stream mit sehr leisem Rauschen. Wenn der Stream unterbrochen wäre, dann ließe er sich ja nicht abspielen, oder?

QUOTE (poster @ Jul 11 2012, 13:43) *
... Ist schon klar, allerdings sehe ich eine wirksamere Zeitersparnis eher in der Nachbearbeitung (Überprüfen des beanstandeten Files usw.). MP3DirectCut liefert mir erheblich weniger Fehldiagnosen als MP3splt.exe und insgesamt komme ich damit in der Gesamtbetrachtung schneller voran.

Na gut, der Vorteil von "mp3DirectCut.exe" gegenüber "mp3splt.exe" ist ja die Visualisierung.
Ein Nachteil ist die ungenaue Einstellungsmöglichkeit für die Werte bei der Pausensuche.
Zum Beispiel ist es mir nicht gelungen, genau -48.0 dB und > 3.0 sec einzustellen.

Um die Güte der Pausenerkennung der beiden Tools zu messen, dafür müsste man eine Testreihe starten, die wahrscheinlich sehr viel Zeit kostet.

DD.20120711.1536.CEST


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post Jul 11 2012, 14:54
Post #19


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ZITAT(DetlevD @ Jul 11 2012, 15:37) *
Wenn der Stream unterbrochen wäre, dann ließe er sich ja nicht abspielen, oder?

Die Aufzeichnung ist ja wohl o.k., sodass man annehmen muss, dass irgendwie eine Lücke im Stream war. Ob der Sender nur "nichts" gesendet hat oder irgendwas anderes stockte, weiß ich nicht.

ZITAT
Ein Nachteil ist die ungenaue Einstellungsmöglichkeit für die Werte bei der Pausensuche.
Zum Beispiel ist es mir nicht gelungen, genau -48.0 dB und > 3.0 sec einzustellen.

Für meinen Spezialzweck habe ich Lautstärke auf Minuimum (-90,3 dB) und Länge auf 0,3 stehen und er findet alle Lücken. Dieser Lautstärkewert spricht für wirkliche digitale Stille oder sehr sehr leises digitales Rauschen.
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