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> MP3 Kollektion Struktur, Wie sieht das bei euch auf Platte aus?
D.D.D.
post May 16 2007, 14:25
Post #31


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moin zusammen ...

bin gerade mit ähnlichen problemen beschäftigt und gehe (als DJ) von folgendem aus :

um stets nachweisen zu können, woher der jeweilige titel stammt, lege ich meine mp3s als 1:1-Kopie in den verzeichnissen ab. da speicherplatz heute kein thema mehr ist, spielen für mich die vielen ordner beim "gebrauch" der musik in winamp & co. sowieso keine rolle.

daher sieht das bei mir so aus :

Alben = Interpet\jahr-album\track-interpret-titel

Sampler = Jahr-Sampler\track-interpret-titel

so ergibt sich immer die gleiche struktur wie auf der cd, wobei es ein wenig lästig ist für doppel-cds zwei ordner anzulegen, aber die festplatte ist immer in den cd-koffern wiederzuerkennen.

mfg

D.D.D.
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azfrankie
post Jul 30 2007, 12:32
Post #32


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Seit ich im letzten Jahr anfing meine Sammlung zu "rippen" (und daher überwiegend ganze Alben habe) organisiere ich schon in Ordnern (folder) vor:

/artist/Jahr - Album
Dabei sortiere ich die Künstler/Artist-Einträge alphabetisch logisch, also z.B. Rolling Stones - The, Beatles, The - Summer, Donna - Streisand, Barbara. So ergibt sich eine schöne alphabetische Logik auf der Festplatte.

Innerhalb eines jeden Albums nutze ich dann "Track - Artist - Künstler". Den Albumnamen möchte ich da nicht haben, weil es bei Playlists/Kompilationen unübersichtlich werden würde (er ist ohnehin im Tag gespeichert). Wenn ich eine "Hard Rock" Playliste habe, möchte ich hintereinander weg hören, und nicht unbedingt wissen, auf welchem Album das betreffende Stück nun ist.

F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 01 - Toni Braxton - Come on Over Here.mp3
F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 02 - Toni Braxton - You're Mkin' Me High.mp3
F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 03 - Toni Braxton - There's No Me Without You.mp3
usw.

Ich sehe, daß das einige von Euch genauso machen.
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SquallLeonhart38
post Oct 5 2007, 14:19
Post #33


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Meine bisherige Struktur sah so aus:
Various artists/%album%/#%discnumber% - %track% - %artist% - %title% [%origartist% Cover]
%artist%/Bootlegs/%album%/%tracknumber% - %title% [%origartist% Cover]
%artist%/%album%/#%disc% - %tracknumber% - %title [%origartist% Cover]

Doch ich werde das ein bisschen umstellen, da dies absolut nicht mehr funktioniert wenn mehrere Interpreten aus verschiedenen Ländern den gleichen Namen haben. Deswegen wollte ich eine dieser Strukturen machen:

%country%/%artist%/[Album|Single|EP|Concert]/%album%/
%country%/%artist%/[%year%] - %album%/
%artist% [%country%]/[Album|Single|EP|Concert]/%album%/
%artist% [%country%]/[%year%] - %album%/

Die Dateinamen werden so bleiben wie sie waren. Die sind nämlich so ganz gut strukturiert. Ich werde wahrscheinlich Struktur 1 verwenden. Zwar gibt es dann zusätzliche Felder wie COUNTRY bzw. ARTISTCOUNTRY und ALBUMTYPE, aber das ist egal.
Bei mehreren tausend Songs wird es sonst zu unübersichtlich (300 Ordner auf einer Ebene ist nicht schön) :/


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johnny7
post Oct 20 2007, 15:31
Post #34


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Ich habe quasi nur vollständige Alben, da ist es:

%artist% \ %year% - %album% \ %artist% - %title% .mp3

Komme bisher sehr gut damit zurecht, die Tracknummer existiert nur im Tag. Das reicht Winamp, um die Alben in der richtigen Reihenfolge abzuspielen.
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mbaa3
post Dec 23 2007, 23:22
Post #35


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Hallo,
ich habe nicht alle Beiträge zur "MP3 Kollektion Struktur" durchgelesen, aber eins ist klar: sie sind jedoch sehr unterschiedlich. Trotzdem möchte ich hier meine Variante ausführlich erläutern. Meine Sammlung umfasst ca. 5000 CD-Alben und zusätzlich ca. 2000, die noch sortiert werden müssen. Ich habe dieses Konzept mehrfach verfeinert und meinen Bedüfnissen angepasst. Ich sammle nur ganze Alben. Ich tausche auch mit Freunden und vermerke von wem iCH was wann bekommen habe. Die Struktur ist sozusagen "mandantenfähig". Dazu benutze ich erweiterte Tag-Felder, Details siehe unten.


A: A l l g e m e i n e Z i e l e

1.) Sortenreine Trennung von Nicht-Samplern und Samplern (vgl. iTunesCompilation)! Beipielhaft ausgedrückt könnte man sagen, die "Atomisierung" endet pro CD. Besonderheiten wie Hörspiele, Literatur, Klassik, Schlager usw. werden ebenfalls abgetrennt. Es verbleiben Pop-Rock-Jazz-CD, auf die ich mich hier beziehe. Das %genre%-Feld wird nur optional benutzt.

2.) Vermeidung von Redundanzen: Die Informationen sind nur in MP3-Tags gespeichert, nicht etwa urprünglich Bestandteil der Verzeichnisnamen. Pfade und Playlisten werden vollständig aus den MP3-Informationen generiert.

3.) Die sog. Arbeitsverzeichnisse enthalten NUR MP3-Dateien; wav und andere Sounddateien werden "ausgelagert" im Verz. "Zusatzinfo"; auch andere "artfremde" Dateinen wie PDF, HTM, XLS, TxT, JPG, GIF, BMP usw. Diese derzeige Variante der doppelten Datenhaltung wird aufgegeben. Cover-jpgs werden ab jetzt nur noch in der MP3-Datei selbst integriert!

4.) Die Datensicherung wird folgendermaßen realisiert: Das Original, organisiert nach %fileowner%, lagert auf externen Platten. Daraus wird der Live-Server als Arbeitskopie erzeugt, ohne das nach %fileowner% unterschieden wird; die Verezichnisse werden sozusagen "ineinander" kopiert. Erkannte Doppel werden auf dem Original bei dem %fileowner% mit der schlechteren Qualität gelöscht. Neue Daten werden dem Original hinzugefügt. Bei Bedarf wird daraus ein neuer Live-Server als Arbeitskopie erzeugt (und nicht umgekehrt). Nebeneffekt: Wenn Freunde mir ihre MP3-Sammlung zur Verfügung stellen, haben sie automatisch eine zusätzliche Sicherheitskopie.


B: D u r c h f ü h r u n g

Bei der grossen Menge an MP3s brauche ich natürlich eine "Vorsortierung", denn 5000 Ordner auf einer Ebene sich nicht vernünftig zu handhaben. Als Vorsortierung benutze ich das Feld %partinset% mit den Buchstaben "A bis Z" bei Nicht-Samplern (Interpreten-CD) und "Jahrzehnte" bei Samplern (Compilation-CD). Die erweiterten Tag-Felder musste ich dazu zweckentfremden. Die Hierarchie ergibt sich aus folgender Liste:

1.) %fileowner%\ Herrkunft der MP3s, z.B Eigene, Mayer, Müller, Schmidt (Mandanten)
2.) %language%\ Unterscheidung zwischen Interpreten-CD und Compilation-CD, z.B. CD_ und CDs
3.) %partinset%\ Vorsortierung, z.B. A, B, C, D bzw. 197x, 198x, 199x, 200x usw.
4.) ... folgen die normalen Tag-Felder %artist%, %year%, %album%, %track%, %title% und %genre% nur optional. %comment% wird nicht verwendet (bzw. kann für Besonderheiten herangezogen werden).

Konkret sieht dann der Verzeichnispfad mit Dateiname dann folgendermaßen aus:

bei Nicht-Samplern (Interpreten-CD) iTunesCompilation = 0
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%\$num(%track%,2). %title%

Samplern (Compilation-CD) iTunesCompilation = 1
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%year%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%


C: M e r k m a l e

1.) Gleich hohe Verzeichnistiefe bei Nicht-Samplern und Samplern, kein Mischmasch (Hinweis: Doppelalben werden als 2 Alben mit dem Zusatz CD 1 und CD 2 behandelt), kein "Ermessenspielraum", Eindeutigkeit der Struktur, logische Erweiterbarkeit.

2.) Jedes TAG-Feld wird genau nur einmal in dem Verzeichnispfad mit Dateiname abgebildet (keine Redundanz). Daraus lassen sich beliebig Struktur und Playlisten automatisch neu generieren. Allderdings immer getrennt nach Nicht-Samplern und Samplern. Z.B. als Formatstring (siehe oben) oder 5000 Playlisten jeweils pro CD:
(iTunesCompilation = 0)
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %Album%\_PLAYLIST-CD_ - %artist% - %year% - %album%.m3u
(iTunesCompilation = 1)
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%year%\%Album%\_PLAYLIST-CDs - %year% - %album%.m3u

3.) Zwangsläufig ergibt sich eine
a) alphabetische Ordnung für Interpreten-CD und
B) eine chronologische Ordnung für Compilation-CD.
Die Struktur ist also gleichzeitig eine Datenbank!

4.) Dieses Schema ist für Sammler, die nur einzelne Tracks sammeln, nicht geeignet.


S c h l u s s b e m e r k u n g

Natürlich ist es eine Heidenarbeit, die TAG-Felder manuell so wie oben beschrieben anzupassen. Dafür erhält man eine flexible "Datenbank", erkennt Doppelte, ist erweiterungsfähig usw. Bei der Erfassung sollte man schon die Grundlagen legen, z.B. mit den Einstellungen bei Audiograbber

iTunesCompilation = 0
CD_\ABC\%0\%7 - %2\%3. %4

iTunesCompilation = 1
CDs\19xx\%7\%2\%3. %4 - %1

Wer mehr wissen will, schreibt hierauf eine Antwort mit seiner Mail-Adresse.

PS.: Inzwischen habe einige Anpassungen optimiert (14.10.08).



This post has been edited by mbaa3: Oct 14 2008, 18:28
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SquallLeonhart38
post Dec 24 2007, 14:00
Post #36


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QUOTE (Manfred Baack @ Dec 23 2007, 23:22) *
[...]
3.) Die sog. Arbeitsverzeichnisse enthalten NUR MP3-Dateien; wav und andere Sounddateien werden "ausgelagert" im Verz. "Zusatzinfo"; auch andere "artfremde" Dateinen wie PDF, HTM, XLS, TxT, JPG, GIF, BMP usw. Diese derzeige Variante der doppelten Datenhaltung wird aufgegeben. Cover-jpgs werden ab jetzt nur noch in der MP3-Datei selbst integriert!
[...]


Schönes Beispiel, ich sehe da zufällig ein paar JPGs und eine M3U Playlist. tongue.gif

Aber die Struktur ist mir echt zu kompliziert, zudem klingt mir das mit den "Mandanten" ein bisschen merkwürdig. Na ja, wenns schön macht. wink.gif

Ich bleibe lieber bei Land/Interpret/Albumtyp/[Jahr] Album/


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mbaa3
post Dec 24 2007, 14:10
Post #37


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... sieht kompliziert aus - zugegeben. Ist aber universell einsetzbar und hat sich in der Praxis bewährt. Auch das später hinzugekommene Tag iTunesCompilation kann nunmehr direkt gesetzt werden.
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SquallLeonhart38
post Dec 24 2007, 14:22
Post #38


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Für mich als einzelnen Benutzer meiner Kollektion reicht mir meine Struktur. So sehe ich auch mal, welche Länder relativ stark vertreten sind. Aber für ein Mehrbenutzersystem wäre das wahrscheinlich nicht praktikabel.

Das einzige was mir bei deiner Lösung nicht gefällt, ist die Ordneranzahl. Bei mir sind es maximal vier, und das ist schon eine relativ tiefe Verschachtelung. Ohne eine Softwarebibliothek (sprich Winamp Media Library oder iTunes Bibliothek), würde ich da nicht mehr durchblicken. Aber bei deiner. oO


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Moonbase
post Dec 24 2007, 15:39
Post #39


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Bei mir schaut's so aus:

Normale Titel (nicht Sampler):
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%artistsort% - %title%),)


Zusätzlich liegt in jedem "Album-Ordner" eine Playlist (.m3u), die das Album zusammenhält (falls es vollständig ist):
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%albumartistsort% - %album%),)

Nach dem gleichen Namensschema wird automatisch ein Album-Coverbild (.jpg) in Größe 160x160 Pixel mit 72 dpi dort abgelegt (das gleiche Bild ist auch im Tag enthalten).

Für "Various Artists" (Sampler) und Compilations so:
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%artistsort%\%artistsort% - %title%),)


Sampler und Compilations werden ausschließlich durch Playlisten (.m3u) zusammengehalten:
CODE
M:\MP3\Playlists\Albums\$validate($ansi(%albumartistsort% - %album%),)


Alle Titel werden natürlich vorher mit MusicBrainz abgeglichen, dort vor dem Taggen ggfs. erst erfasst bzw. korrigiert. (Daher stammen auch die Variablen %albumartistsort% und %artistsort%.)

Beispiele:
ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (Sampler "Classic Rock - We Will Rock You (disc 1)")
-> M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3

ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (ZZ Top-Album "Greatest Hits")
-> M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Greatest Hits\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3

David Bowie - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix) (Pet Shop Boys-Album "Disco 4")
-> M:\MP3\Tagged\Bowie, David\Bowie, David - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix).mp3
und nicht, wie man vielleicht erwarten könnte:
-> M:\MP3\Tagged\Pet Shop Boys\Pet Shop Boys - Disco 4\Bowie, David - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix).mp3

Phil Collins - I Don't Want To Go (Maxi-CD "It's In Your Eyes")
-> M:\MP3\Tagged\Collins, Phil\Collins, Phil - It's In Your Eyes\Collins, Phil - I Don't Want To Go.mp3

菅野よう子 - ride on technology (Compilation "Ghost in the Shell: Stand Alone Complex O.S.T. 2")
-> M:\MP3\Tagged\Kanno, Yoko\Kanno, Yoko - ride on technology.mp3

Da nicht alle Sprachen auf allen Rechnern direkt abbildbar sind, benutze ich - wie oben gezeigt - zum Sortieren z.B. bei japanischen Titeln die von MusicBrainz angegebene englische Transliteration. Track und Jahr im Pfad habe ich aufgegeben, da zu oft ähnliche Releases mit anderer Trackfolge, Re-Releases und Remasters in einem späteren Jahr auftauchen. Zudem wird diese Information, ebenso wie ORIGYEAR, sowieso im Tag geführt und kann über die Datenbank abgefragt/zugeordnet werden.

Im Feld %artist% bzw. %band% stehen natürlich die Original-Namen, nicht die Sortiernamen, also z.B. ZZ Top, David Bowie, Phil Collins, 菅野よう子.

Ein weiterer Vorteil dieses Schemas ist, dass einem sehr schnell "Duplikate" auffallen, da viele "gängige" Titel sehr oft immer wieder auf Samplern enthalten sind:
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (1).mp3
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (2).mp3

Für mich ist eminent wichtig, dass alle Titel eines Interpreten auch unter dem Interpreten abgelegt sind und sich nie wieder verschieben/verändern, da alle weitere Verarbeitung über Datenbank-gestützte Systeme stattfindet. Dort wird natürlich auch gesucht, zugeordnet, nach Alben/Jahr/Genre sortiert usw. Für die seltenen Fälle, in denen ich einmal Windows Explorer benutze, ist die Sortierung für mich so optimal und der "Zusammenhalt" über Playlisten ausreichend.

So lassen sich beim Tippen der ersten paar Buchstaben eines Interpreten/Titels/Albums Suchzeiten von knapp 0,5 s bei einem Bestand von ca. 1,5 Mio. Titeln erreichen (tatsächlich in einem befreundeten Radio mal gemessen!). Möchte nicht wissen, wie lange Windows' Suchfunktion dafür bräuchte... allein das Öffnen des "Tagged"-Ordners dauert hier bei nur rd. 18.000 Titeln schon manchmal bis zu 5 Minuten... (derzeit "nur" 3.624 Interpreten-Unterverzeichnisse)

This post has been edited by Moonbase: Dec 24 2007, 16:36


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mbaa3
post Dec 25 2007, 17:15
Post #40


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Auch ich unterscheide streng zwischen Nichtsampler und Sampler (Beschreibung im Forum weiter oben), allerdings habe ich nicht soviel "Automatik" eingebaut. Da kann ich noch einiges lernen. Interessant finde ich die Möglichkeit $validate gleich in den TAG->Dateiname-Konverter einzubauen.
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%artistsort% - %title%),)

Die Funktion von %albumartistsort% ist mir nicht ganz klar geworden. Ist das ein von Dir definiertes Feld und was steht da drin? ... und wozu genau?

Sehr interessant klingt aud der Hinweis auf MusicBrainz Zitat: (Daher stammen auch die Variablen %albumartistsort% und %artistsort%.)

Leider reichen meine Englischkentnisse nicht aus, um die Tragweite dieses Dienstes ausreichend zu verstehen. Gibt da eine deutsche Entsprechnung?
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Moonbase
post Dec 25 2007, 21:48
Post #41


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QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Interessant finde ich die Möglichkeit $validate gleich in den TAG->Dateiname-Konverter einzubauen.

Das kann man mit "if" sogar soweit treiben, dass der brave MP3Tag mit ein und demselben Tag->Dateiname-Vorgang selbst zwschen Sampler und Normal-Album unterscheidet... (Tipp: "iTunesCompilation" mitspeichern und auswerten!)

Ich bin nur ein fauler Hund und hab' das in dem Beispiel nicht gemacht, um nicht noch mehr zu verwirren ;-) (Bei mir ist Picard für das Umbenennen und Verschieben in die Zielordner zuständig - DA stehen allerdings diese ganzen Sachen drin.)

QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Die Funktion von %albumartistsort% ist mir nicht ganz klar geworden. Ist das ein von Dir definiertes Feld und was steht da drin? ... und wozu genau?

Das Feld wird vom MusicBrainz Picard Tagger 0.9.0 (als TXXX) angelegt und bildet die in der MB-Datenbank gespeicherten "Artist Sortnames" ab, so erhältst Du also (für Sortierzwecke) z.B. darin "Collins, Phil" und das Feld "Artist" kann trotzdem "Phil Collins" heißen. Oder eben sowas wie "Kanno, Yoko" statt "菅野よう子", was in gängigen Dateisystem schlecht abbildbar ist (weil man immer nur eine gerade gültige Sortierung einstellen kann).

Das Problem ist, dass selbst in ID3v2.4 nur ein Feld (TSOP) "offiziell" für sowas definiert ist (was aber m. E. eher TPE2 als TPE1 referenziert), und in ID3v2.3 TSOP nicht definiert ist. Also bleibt bei einer - wie ich finde - sinnvollen Unterscheidung des Sortiernamens für "Album Artist" und "Track Artist" wieder nur ein "Quasi-Standard"... (sieht man auch daran, dass das Feld bis einschl. Picard 0.7.2 noch "MUSICBRAINZ ALBUM ARTIST SORTNAME" hieß.) Im Moment diskutieren wir bei MB, dass auch %artistsort% ja eigentlich offiziell mit in die Tags muss - sonst ist manche Art "automatisierter" Sortierung nicht möglich. Für die Zwischenzeit pflege ich halt - der Not gehorchend - %artistsort% manuell mit ein.

QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Sehr interessant klingt aud der Hinweis auf MusicBrainz ... Gibt es da eine deutsche Entsprechung?

Das einzige Manko bisher... MusicBrainz' Web-Oberfläche ist (noch) nicht mehrsprachig.

This post has been edited by Moonbase: Dec 25 2007, 22:16


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mbaa3
post Dec 27 2007, 16:26
Post #42


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MusicBrainz Picard Tagger Felder %albumartistsort% und %artistsort%

Übrigens: Deinen Tipp, "iTunesCompilation" mitspeichern und auswerten, werde ich bei noch eingebauen.

Ich habe mir den MusicBrainz Picard installiert, um damit zu experimentieren. Der MusicBrainz Picard findet erstaunlich viel - auch hoffnungslose Fälle! Die Feinheiten der Bedienung sind mir aber noch verborgen geblieben. Ich habe 3 Tests durchgeführt:

1. Das Einlesen von ca. 40 GB MP3s wurde leider mit einem Absturz beendet. Mein Rechner verfügt wohl nicht über ausreichende Ressourcen.

2. Das Einlesen von ca. 500 MP3s, die sehr unvollständig mit Tag-Metadaten versehen waren, konnten sehr häufig erkannt werden. Title, Album, Artist und Year wurden automatisch vervollständigt. Einige zusätzlichen Felder wie %albumartistsort% wurden angelegt (nicht aber %artistsort%). Wozu die vielen anderen Felder wie
MUSICIP PUID = 60ec11d-4034-0ec1-9ab3-9f9c36ee0de3 und
MUSICBRAINZ xxxx usw. dienen sei mal dahingestellt. Nützlich für mich ist auf jeden Fall MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = compilation bzw. = album, weil ich in meiner Verzeichnisstruktur zwischen Samplern (Compilation-Alben) und Nichtsamplern (Interpreten-Alben)
unterscheide (s.u.). Die Variante MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = live wird in meiner Verzeichnisstruktur nicht berücksichtigt.

3. Das Einlesen von 3 Interpreten-Alben brachte jedoch ein Überraschung. Diese Tag-Metadaten waren vorbildlich geordnet. Aus 3 Alben wurden von MusicBrainz Picard Tagger 4 Alben erkannt. Beim 3. Album fehlte ein Track. Das 4. Album enthielt nur diesen
fehlenden Track; der Albumname stimmte mit dem 3. Album überein mit dem Zusatz "remastered". Diesen Effekt finde ich fatal. Wenn ich eine grosse MP3-Sammlung mit MusicBrainz Picard "durchtaggern" lasse und mir werden dabei Alben "zerrissen", ist das natürlich keine wirkliche Hilfe.

Alles in allem ist der MusicBrainz Picard Tagger ein sehr intessanter Ansatz, grosse MP3-Sammlungen automatisch zu "vertaggen" und mit MP3tag zu ordnen. Ich weiss allerdings noch zu wenig über die Wirkungsmechanismen von MusicBrainz Picard, um einen sinnvollen Einsatz bewerkstelligen zu können. Beispiele:
Welche Mekmale gibt es bei MUSICBRAINZ ALBUM TYPE (vgl. oben Pkt. 2)?
Wie werden Doppelte gehandhabt?
u. v. a. m.

Ich bin in folgender Reihenfolge vorgegangen:
a) Add Folder
cool.gif Scan
c) Save
Ist das so korrekt?


Konkret ist bei mir der Verzeichnispfad mit Dateiname OHNE Redundanz:

bei Nicht-Samplern (Interpreten-Alben) bzw. iTunesCompilation = 0
...\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%\$num(%track%,2). %title%

Samplern (Compilation-Alben) bzw. iTunesCompilation = 1
...\%language%\%partinset%\%year%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%

wobei ich die Felder %language% und %partinset%\ zweckentfrendet habe:
%language% Unterscheidung zwischen Interpreten-CD und Compilation-CD, z.B. CD_ und CDs
%partinset% Vorsortierung, z.B. A, B, C, D bzw. 197x, 198x, 199x, 200x usw.

Mit MusicBrainz Picard Tagger habe ich jetzt neue Möglixchkeiten der Automatisierung. Dazu muss ich mich jedoch noch mehr in das

Programm einarbeiten. Das automatisierte Einbinden der Cover-jpgs ist ein weiteres Thema.
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SquallLeonhart38
post Dec 27 2007, 17:22
Post #43


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QUOTE (Manfred Baack @ Dec 27 2007, 16:26) *
[...]
2. Das Einlesen von ca. 500 MP3s, die sehr unvollständig mit Tag-Metadaten versehen waren, konnten sehr häufig erkannt werden. Title, Album, Artist und Year wurden automatisch vervollständigt. Einige zusätzlichen Felder wie %albumartistsort% wurden angelegt (nicht aber %artistsort%). Wozu die vielen anderen Felder wie
MUSICIP PUID = 60ec11d-4034-0ec1-9ab3-9f9c36ee0de3 und
MUSICBRAINZ xxxx usw. dienen sei mal dahingestellt. Nützlich für mich ist auf jeden Fall MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = compilation bzw. = album, weil ich in meiner Verzeichnisstruktur zwischen Samplern (Compilation-Alben) und Nichtsamplern (Interpreten-Alben)
unterscheide (s.u.). Die Variante MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = live wird in meiner Verzeichnisstruktur nicht berücksichtigt.

3. Das Einlesen von 3 Interpreten-Alben brachte jedoch ein Überraschung. Diese Tag-Metadaten waren vorbildlich geordnet. Aus 3 Alben wurden von MusicBrainz Picard Tagger 4 Alben erkannt. Beim 3. Album fehlte ein Track. Das 4. Album enthielt nur diesen
fehlenden Track; der Albumname stimmte mit dem 3. Album überein mit dem Zusatz "remastered". Diesen Effekt finde ich fatal. Wenn ich eine grosse MP3-Sammlung mit MusicBrainz Picard "durchtaggern" lasse und mir werden dabei Alben "zerrissen", ist das natürlich keine wirkliche Hilfe.


Zu 2.)
Diese zusätzlichen Felder dienen der eindeutigen Identifikation der Alben, Interpreten bzw. Songs (alles was mit ID endet). Für normale Anwendungen er weniger nützlich, aber Webdienste wie Last.fm (Online Radiostation) nutzen diese, um Songs unabhängig von ihrer Metadatenbenennung (die Standardfelder meine ich hier), zu erkennen. smile.gif

Zu 3.)
Es kann sein, das ein Album zerrissen wird, wenn die IDs der jeweiligen Songs noch nicht dem Album zugeordnet wurden. Ziehe einfach den einen Song in das andere Album, und klicke danach auf "Submit PUID" (falls dieser Button aktiv wird), und beim nächsten Mal wird der Song mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dem anderen Album, wo die restlichen Songs sind, zugeordnet.


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mbaa3
post Dec 31 2007, 14:23
Post #44


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Zu 3.) Es kann sein, das ein Album zerrissen wird ...
Ich sehe ein, dass es nicht anders gehen kann, denn bestimmte Tracks sind nun mal auf verschiedenen Alben in identischer Form erschienen. Da ist für mich hilfreich zu wissen, wie ich das mit "Submit PUID" reparieren kann. Danke für die Info!
Ob ich MusicBrainz Picard aber auf eine 120 GB grosse Sammlung "loslassen" sollte, bin ich noch unsicher. Kann diese Menge überhaupt bewältigt werden, und wenn ja, ich welcher Zeit? Wieviel Alben werden "zerrissen", die vorher in Ordnung waren und nun wieder mit MP3TAG geflickt werden müssen. Wer hat praktische Erfahrung mit sehr grossen Sammlungen?
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SquallLeonhart38
post Dec 31 2007, 14:30
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QUOTE (Manfred Baack @ Dec 31 2007, 14:23) *
Zu 3.) Es kann sein, das ein Album zerrissen wird ...
Ich sehe ein, dass es nicht anders gehen kann, denn bestimmte Tracks sind nun mal auf verschiedenen Alben in identischer Form erschienen. Da ist für mich hilfreich zu wissen, wie ich das mit "Submit PUID" reparieren kann. Danke für die Info!
Ob ich MusicBrainz Picard aber auf eine 120 GB grosse Sammlung "loslassen" sollte, bin ich noch unsicher. Kann diese Menge überhaupt bewältigt werden, und wenn ja, ich welcher Zeit? Wieviel Alben werden "zerrissen", die vorher in Ordnung waren und nun wieder mit MP3TAG geflickt werden müssen. Wer hat praktische Erfahrung mit sehr grossen Sammlungen?


Es wäre rein theoretisch möglich mehrere tausend Songs in einem Rutsch durchlaufen zu lassen, Es werden pro Song glaube ich 2 Minuten zur Identifizierung benutzt, was je nach Rechenleistung ein bisschen dauern kann. Ich würde es immer in 200er Paketen oder so machen, da behält man dann noch einigermaßen die Übersicht. Das nervige ist nur das ich relativ viele Interpreten noch nachtragen muss (einige mache ich erst später)

Aber die "Nachbearbeitungsrate" schwankt je nach Inhalt der Sammlung. Da ich in meiner Sammlung sehr viele unbekannte Underground Metal Bands habe, komme ich nicht ums manuelle Nachpflegen drumherum. Und auch bei großen bekannten Bands gibt es noch einiges an "hässlichen" Tags.


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