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Full Version: MP3 Kollektion Struktur
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w1se2
Hallo Leute,

gibt es sowas wie einen offiziellen Standard zum Benennen von MP3-Dateien? Im Moment verwende ich zwei Schemata:

Album vorhanden:
Interpret - Albumtitel Nummer Interpret - Titel.mp3

kein Album vorhanden:
Interpret - Titel.mp3
Flominator
Wenn es einen Standard gäbe, bräuchten wir dieses Tool nicht, oder?  ;)

Imho hat sich zwar Interpret - Titel eindeutig durchgesetzt, aber es gibt noch genügend andere nette Formatierungen.

Interpret - Titelnummer - Titel
Titelnummer - Titel
Interpret - Album - Titelnummer - Titel

usw.

Aber am Schlimmsten finde ich immer noch die Variante Unterstriche_statt_Leerzeichen_zu_verwenden!

Gruß,

Flo
bruderCC
QUOTE
Imho hat sich zwar Interpret - Titel eindeutig durchgesetzt, aber es gibt noch genügend andere nette Formatierungen.

Interpret - Titelnummer - Titel
Titelnummer - Titel
Interpret - Album - Titelnummer - Titel


"Interpret - Album - Titelnummer - Titel" bevorzuge ich wenn ich ganze Alben von einem Künstler habe, da stimmt dann auch gleich die Reihenfolge in Winamp.
Florian
QUOTE
"Interpret - Album - Titelnummer - Titel" bevorzuge ich wenn ich ganze Alben von einem Künstler habe, da stimmt dann auch gleich die Reihenfolge in Winamp.


Genau so mach ichs auch. Die MP3s selbst liegen dann aber nochmal in einem Verzeichnis, dass mit interpret - album benannt ist.

Viele Grüße,
~ Florian
bruderCC
QUOTE
Genau so mach ichs auch. Die MP3s selbst liegen dann aber nochmal in einem Verzeichnis, dass mit interpret - album benannt ist.


Hmm... auch eine Idee! Meine liegen je Interpret alle in einem Ordner. Besser als ich es bei einem Freund gesehen habe: Alles durcheinander in "neu1", "neu2", ...
R.A.F.
QUOTE
Interpret - Album - Titelnummer - Titel" bevorzuge ich wenn ich ganze Alben von einem Künstler habe, da stimmt dann auch gleich die Reihenfolge in Winamp.

Hmmm.... gibt dann aber ganz schön lange Dateinamen. Und wenn man sie als ISO-Dateien auf CD oder DVD brennt, wird alles, was über 63 Zeichen hinaus geht, abgeschnitten. Okay, mittlerweile unterstützt ja Nero auch das UDF-Format, wo´s dieses Limit nicht mehr gibt. - Ist aber eben erst seit Version 6 so, die´s auch erst seit ein paar Wochen auf dem Markt gibt.
Also, da ich nur komplette Alben sammle, bevorzuge ich:
Interpret - Album (als Directory-Name)
und dann darin
Interpret - Nummer - Titel (als Benennung für das Musikstück)
und bei Samplern:
Album (als Directory-Name)
und dann darin
Nummer - Interpret - Titel (damit die Formatierung "stimmt", da der Interpret ja bei jedem Titel ein anderer ist)
Wobei ich jetzt denke, daß der Interpret immer im Filenamen enthalten sein sollte, da es ja oft Leute gibt, die nur einen einzelnen Titel von einem wollen, und die dann später ein "Problem" hätten, wenn sie in ihrem Directory nur "01 - Titel.mp3" stehen haben und der Song nicht richtig getaggt wurde. Außerdem denke ich , daß der Albumtitel, aus dem das Musikstück ist, eine nicht so wichtige Information ist (zumal manche Lieder ja oft auch gleich auf mehreren Alben erschienen sind), und daher wegbeleiben kann.  Des weiteren halte ich von einer Organisierung, die alles in Unterverzeichnisse steckt (also InterpretAlbumNummer - Titel), nicht viel, da dann alles nur "undurchsichtiger" wird und man zu viel "Klickarbeit" hat, um ans Eingemachte zu kommen.

Nur meine bescheidene Meinung dazu....
EmmJay
Ich hab auch eine Zweiteilung in "Mit Album" und "Ohne Album":

Ohne:
Interpret - Titel (ganz klassisch)

Mit:
Interpret[Jahrgang] Album[Tracknummer] Titel (so hab ich die Alben auch noch in der richtigen Reihenfolge und durch die eckigen Klammern wird es nicht unübersichtlich. In manchen Fällen, nämlich bei CD-Boxen kommt hinter Album noch [CD-Nummer] (also [01] für die erste CD einer Box)...)
AllOlli
Ich versuche, im PFAD einer Datei immer die gesamte Information zu speichern. Daher gibt es folgende Formate:

Album eines Interpreten: Interpret/Jahr - Albumtitel/Titelnummer - Titel (und dann .ogg (mandatory tongue.gif ))
Das sortiert die Alben eines Interpreten chronologisch und die Titel des Albums in Reihenfolge. Würde man Verzeichnisse "Interpret - Albumtitel" einführen, wären die Verzeichnisse viel zu voll.

Einzelne Titel: Interpret/Titel
Die stehen dann unter den Alben...

Sampler: Jahr - Albumtitel (CD1)/Titelnummer - Interpret - Titel

Das CD1 ist natürlich aufsteigend gemeint. Ich wollte nicht noch eine Verzeichnisebene. Stattdessen werden viele Sampler eines Typs (etwa Latina Café) in einem eigenen Verzeichnis gespeichert.


Die Interpreten werden noch in Verzeichnissen "A" bis "Z" gespeichert, etwa "Phil Collins" in C. Das System funktioniert mit etwa 100GB noch ohne Probleme.
mika
Also ich habe mir da eine feste Regel gebastelt...

Das ganze ist total überischtlich und ich kann auf artist, album UND track ebene suchen!

Der einzige Nachteil ist, dass die Dateinamen recht lang sind, und es schonmal passieren kann, dass ein Lied wegen der Länge nicht auf das CD-Dateiformat passt.

<genre>\<artist>\<artist> - <album>\<artist> - <album> ( <track> - <titel> )

z.B.:
Nirvana\Nirvana - Bleach\Nirvana - Bleach ( 101 - Blew ).mp3
Das 101 ist dafür da, Doppel-CD Alben einfacher zu benennen. CD 2 bekommt 200er Nummern:
Guano Apes\Guano Apes - Live\Guano Apes - Live ( 203 - Money & Milk ).mp3

Bei Samplern/Soundtracks Sieht das ganze so aus:

<genre>\<artist>\<artist> - <album>\<samp/soundtrack> - <album> ( <track> - <titel> (<artist>) )
So habe ich den Künstler selbst hier mit drin!
z.B.:
Soundtrack\Soundtrack - Herr Der Ringe Die Zwei Türme\Soundtrack - Herr Der Ringe Die Zwei Türme ( 116 - Forth Eorlingas (Featuring Ben Del Maestro) ).mp3
Sebastian Mares
Bei Alben:

%artist%\%album%\%track% %title%

Bei Samplern:

Various\%album%\%track% %artist% - %title%
Julchen
Also ich sortiere so, dass ich möglichst kurze Pfade und Dateinamen habe, aber trotzdem alle Informationen automatisch taggen kann. Bei Alben ist das also:
%genre%\%artist% - %album% - %year%\%track% - %title%.
%artist% (im Verzeichnisnamen) ist bei Samplern "Various Artists" und bei Soundtracks der Komponist oder eben auch "Various Artists". Beim Umbenennen nach Datei nehme ich dann %dummy% am Anfang, denn bei Samplern sollen die Dateinamen so sein: %track% - %title% - %artist%. Da muss ich bei einigen Alben noch umsortieren.
Auf eine CD brenne ich dann Alben, die dem Genre nach (erste Pfadebene) zusammenpassen. Durch die Vorsortierung ist die Auswahl erleichtert.

Einzeltitel sind bei mir sortiert nach %year%\%woche%\%artist% - %title%, wobei %woche% hier das Datum ist, an dem der Titel das erste Mal in den Charts auftauchte (z. B. 20040712 KW29) in den Album-Tag geschrieben wird. Die Sammlung hat allerdings mehr dokumentarischen Wert. Sollte ich sie mal auf CD brennen, würde ich wohl die besten Titel nach Genre sortieren.

Ich habe bei Winamp das plugin "Album List for Winamp" laufen. Da kann ich ganz schnell auf einzelne Alben zugreifen.

So viel wollte ich gar nicht schreiben, aber wenn ich mal dabei bin...
Schönes Wochenende,
Julchen
Sorven van Mel
Also Julchen's Variante ist meiner schon ziehmlich nah.
Ich hab einen Pfad mehr eingearbeitet.

Genre \ Artist \ Album \ %Track% - %Artist% - %Titel%

Damit doch noch alles übersichtlich ist, hab ich mir in Winamp5 die Medialibrary so eingerichtet, dass ich alle Genre wiederfinde mit den jeweiligen Artisten, Alben und Tracks. Schwer zu beschreiben- schaut euch den Screeni an [Medialibrary]

Geht natürlich auch mit Artisten, usw, in der linken Spalte.
Alle Files werden automatisch einsortiert. Mir gefällt's smile.gif
moontear
Moderation: Topic merged
-------------------------------------------


Moin Moin!

Zunächst einmal: Tolles Programm. Auch für Anfänger verständlich und für die advanced user nützliche Makro Funktionen. Da kommt The Godfather wohl nicht ran an Einfachheit (aber es hat nen Dateibaum wink.gif)

Ich möchte gerne mal von den Usern des Forums wissen, welche Ordnerstruktur sie bei Ihrer MP3 Sammlung haben. Ich bin mir immer nicht sicher was "die beste" (jedem das seine) Methode ist zu organisieren.

Bei mir siehts zur Zeit so aus:
CODE
X:\Files\blabla.mp3 <-- Alle Dateien aus keinen Alben in einem Ordner
X:\Alben\Die Ärzte - 13\Die Ärzte - blabla.mp3
X:\Alben\Die Ärzte - 13\Die Ärzte - abcdef.mp3
X:\Alben\Die Ärzte - 13\Die Ärzte - krabrakra.mp3 <-- Interpret-Album\Interpet-Titel (keine Tracknummern)


Ich habe z.Zt. 70GB an MP3's. Mehrere Alben von einem Künstler kommt nicht allzu häufig vor, deswegen hab ich mich noch nicht dazu überwunden z.B. Die Ärzte\13\ Ordnerstruktur zu machen.

Wie sieht das bei euch aus???

Zum eigentlichen auffinden von Dateien benutze ich immer MediaMonkey (sehr gutes Programm, auch kostenlos).

Bei Alben habe ich NIE die Tracknummern in den Dateinamen. Mittlerweile weiss ich aber selber nicht mehr ob das so gut ist.

MFG
moon
gmbh
also bei mir sieht das ziemlich chaotisch aus! kommt daher das ich bis jetzt nie so richtig mich dami beschaeftigt habe.
aber vielleicht kann man mir helfen.
ich mochte meine separate platte nur fuer mp3 sortiert und ordner haben, die
artist lauten. in dem ordner stehen dann die dateien mit namen artist - titel.mp3.
ich muss vorwegreichen, alle meine mp3 stuece habe den dateinamen
artist - title.mps.
nur wie bekomme ich diese automatisch sortiert in ordner mit dem namen des artist?
Florian
QUOTE (gmbh @ Jan 2 2005, 09:39 PM)
ich mochte meine separate platte nur fuer mp3 sortiert und ordner haben, die
artist lauten. in dem ordner stehen dann die dateien mit namen artist - titel.mp3.
ich muss vorwegreichen, alle meine mp3 stuece habe den dateinamen
artist - title.mps.
nur wie bekomme ich diese automatisch sortiert in ordner mit dem namen des artist?
*

Siehe bitte diesen Beitrag in den "Häufig gestellten Fragen".

~ Florian
mp3rix
Hi @ ALL,

da ich fast nur Alben und Sampler habe sind diese wie folgt aufgebaut:

ALBUM
Ordner >>Interpret<< \ Ordner mit >>Jahr Albumname<< \ Datei mit >>Tracknummer Titel<<

SAMPLER
Ordner >>Bezeichnung<< \ Ordner mit >>Jahr Albumname<< \ Datei mit >>Tracknummer Interpret - Titel<<

Die Cover befinden sich auch im Ordner >>Jahr Albumname<<


Da kaum einzelne Dateien vorhanden sind, werden diese nach Muster ABC abgelegt smile.gif

Ordner >>A<< \ Datei mit >>Interpret Titel<<
Ordner >>B<< \ Datei mit >>Interpret Titel<< u.s.w

Viele Grüße

cam1plus
Fux
Hallo zusammen,

hab selber fast nur komplette Alben. Verwende nochmal ein anderes Muster:


Interpret - Album (Jahr)\Interpret - Titel.mp3

Rest steckt alles in den ID-Tags (Titelnummer, ...)

Gruß
Fux
R.A.F.
Unterteilung in 3 Sparten:

- Singel-Interpret-Alben:
a) wenn nur 1 Interpret:
Interpret - Albumname\Interpret - Tracknummer - Titel
cool.gif wenn Interpret + anderer Sänger (z.B. "feat.", "meets" etc.) wegen der Formatierung:
Interpret - Albumname\Tracknummer - Interpret - Titel

- Sampler:
Albumname\Tracknummer - Interpret - Titel

- Singel-CD´s:
Interpret - Albumname\Interpret - Tracknummer - Titel
kaotix
Hi,

sieht bei mir relativ ähnlich aus wie schon oft erwähnt...

für Alben:
%artist%\%year%-%album%\%track%-%title%.(ogg|mp3)

für einzelne Tracks:
%artist%\%title%.(ogg|mp3)

für Sampler:
samplers\[noch eine Ebene bei Sampler-Reihen\]%year%-%album%\%track%-%artist%-%title%.(ogg|mp3)

Auch, wenn's hier schon verschrien wurde und ich es selbst nicht gerade ästhetisch finde, gilt für alle Bestandteile strikt Kleinschreibung, nur a-z, 0-9, sowie - und _
Andere werden umschrieben: ä => ae etc., é => e etc., & => and, und, et... je nach Sprache. Eingeklammerte Teile im Titel werden komplett entfernt (das alles natürlich automatisch per Aktion "ASCIIfy")
Grund: die richtige, schöne Schreibweise steht eh im Tag und diese Namen sind (von der länge mal abgesehen) kompatibel mit allen Dateisystemen. Und 1:1-Benennung geht eh nicht, da Windoze so schöne Zeichen wie ? oder * in Dateinamen nicht mag, Leerzeichen dagegen erschweren ünnötig schnelles Massen-Umbenennen/Verschieben/... per Shell unter Linux, also lieber gleich 'ne Benennung mit kleinem definierten Zeichensatz.
Chronial
Für Alben:
M:\Alben\%artist% - %album%\%trackno% - %artist% - %title%
Für Sampler/Soundtracks:
M:\(Sampler/Soundtracks)\%plattenname%\%trackno% - %artist% - %title%

Für einzelne Tracks:
M:\unsorted\%artist%\%artist% - %track%


Eventuell die Dateien noch eine Ebene Tiefer, bei Cd-Boxen

Das reicht an info - ich habe nicht vor alle Infos in Dateinamen zu packen - das nennt man redundanz und ist nie gut. Bei meiner Menge an Mp3s (120GB) mach ich aber sowieso nicht viel über Dateien - das geht nichtmehr. Dafür braucht man die Media Library. Nur zum Brennen wird dem Filesystem ein Besuch abgestattet.

Und was vieleicht auch noch interessant wäre: Der Formatstring in Winamp:
CODE
$if(%album%,$if(%tracknumber%,'['$num(%tracknumber%,2). $abbr(%album%,40)']' ,),)[%artist% - ]$if2(%title%,$filepart(%filename%))[ %streamtitle%]

Das bedeutet:
Wenn Album eingetragen ist:
[01. Albumname] Interpret - Song

Ohne Album:
Interpret - Song

Ohne Interpret:
Song

Ohne Song:
Dateiname
Cri§ov
Mein beabsichtigtes neues System soll in etwa so aussehen:
CODE
$replace($replace($replace($replace($replace($replace(

$if(%album artist%,%album artist%,%artist%)\
$if(%album%,['['%year%']' ]%album%\[[%disc%.]%track% - ],)
%title%[ -- %subtitle%][ (%comment%)]

,–,--),’,''),?,),',',),'.',),&,+)

%comment% enthält dabei (zumindest bei neueren Dateien) u.a. [ft. %feat artist%], [%origartist% cover] oder [%version%].

Leider haben (noch) nicht alle Alben Jahres- und Titelzahlen. »The« und »Die« werden auch noch nicht einheitlich behandelt.

Ich habe mich noch nicht für eine Benennung von Bildern und M3Us entschieden. Letztere beginnen bevorzugt mit 00 für mein mobiles Abspielgerät. Ein Abspielprogramm, das ich manchmal verwende unterstützt bisher nur »cover.jpg«, das aber gibt Probleme, wenn mehrere Alben in ein Verzeichnis kopiert werden (sonst fast nur bei »01 - Intro.mp3« zu beobachten). Für dasselbe Programm ist es auch besser, wenn Co-Interpreten (»featuring«) nicht in %artist% stehen.
Chronial
ich nenne meine covers folder.jpg (windows-standart), und würde sowieso nie 2 alben in ein Verzeichniss kopieren. Was soll denn das bringen?
crypton
Für Alben hab ich folgende Struktur

Interpret/(Jahr) Album/Tracknummer - Interpret - Titel

Damit werde ich sowohl dem Problem gerecht wenn Leute nur einzelne Mp3s wollem, auch stellt das feat. Problem keines dar da die Tracks trotzdem in der richtigen Reihenfolge sind, ebenso wie die nach Jahreszahlen sortiert Alben. walkman.gif

Sampler:

Albumname/Tracknummer - Interpret - Titel

Wenn das mit den Alben weiter ausartet überleg ich noch die EInteilung der Alben in Generes.
maltedcoffee
Also, um irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, habe ich mich in meinem Musikarchiv erst mal generell für Kleinschreibung entschieden (gerade weil ich bei englischen Songtiteln die Regeln zur Großschreibung nie ganz verstanden habe). Insgesamt ist das ganze dann so organisiert:

music\%artist%\%album% (%year%)\[%tracknumber%] - artist - [%album%] - %title%.%_extension%

Getaggt werden die Dateien nur mit folgenden Information: Title, Artist, Album, Tracknumber und Year - irgendwo muss Schluss sein, sonst tagge ich mich zu Tode. Das Genre-Feld nützt mir nichts, weil man vielen Songs oder Alben kein eindeutiges bzw. mehrere Genres zuteilen könnte.

Sämtliche MP3s haben ausschließlich einen ID3v2 Tag. Mehr brauche ich nicht. Abwärtskompatibilität zu ID3v1 ist unnötig, weil alle meine Geräte v2 lesen können. Die meisten Files sind sowieso FLAC-Dateien, da entfällt das Tag-Formatchaos. Alle Dateien sind zudem mit Replaygain-Informationen versehen.

Jeder Album-Ordner hat noch eine Playlist %artist% - %album%.m3u . Zusätzlich gibt's in jedem noch zwei TIFF-Dateien als Albumcover mit Namen %artist% - %album% - front.tif und %artist% - %album% - back.tif.

So kommt man eigentlich prima zurecht. Für einzelne Tracks ohne Album (gibt's bei mir nur äußerst selten) habe ich einen Extra-Ordner various angelegt, bei dem die dateien dann nur dem Schema %artist% - %title%.%_extension% folgen.

Alben mit mehreren Discs, Singles oder Nonalbum-Tracks sind natürlich berücksichtigt, deren System zu erklären würde aber vielleicht zu weit führen. Falls jemandem mein Schema zusagt und er es übernehmen möchte, kann ich ihm natürlich auch meinen Tipp für die Sonderfälle geben.
Frank Bicking
QUOTE (maltedcoffee @ Nov 15 2005, 22:27)
%album% (%year%)

Für Diskographien würde es sich anbieten, diese beiden Angaben zu vertauschen.
maltedcoffee
QUOTE (Frank Bicking @ Nov 16 2005, 00:04)
Für Diskographien würde es sich anbieten, diese beiden Angaben zu vertauschen.
*


...damit die Alben im Explorer in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden. Das ist eine gute Idee. Die momentane Formatierung des Ordnernamens hat natürlich den Vorteil, dass man einfacher nach Albumtiteln suchen kann, weil diese dann standardmäßig alphabetisch sortiert werden. Andererseits gibt es natürlich auch kaum Bands mit so vielen Alben, dass eine chronologische Sortierung unübersichtlich würde. Ich denke auf jeden Fall darüber nach, das zu ändern. Der Vorschlag gefällt mir sehr gut.
Hawk
Da fast mein gesamter MP3-Bestand vom Internetradio kommt (Hey, irgendwo muß man ja legal an Spitzen Countrymusik kommen...), sortiere ich gar nicht nach Alben.

Meine Ordnerstruktur:

Audiodateien
...\Stilrichtung
......\Deutsch/ Englisch
.........\Name des Interpreten/ der Gruppe

Die Dateinamen enthalten nur den namen des Liedes. mehr nicht.

Lieder mit mehreren Interpreten, die nur für dieses Lied zusammengekommen sind, liegen im Sprachordner. Da lasse ich dann auch die Namen der Interpreten im Dateinamen. Dort muss ich aber auch mal aufräumen. Ist so ziemlich jede mögliche Schreibweise drin. unsure.gif

Die MP3-Tags werde ich, nachdem ich dieses Prog gefunden habe, mal vollkommen neu schreiben. Dauert zwar ne Weile, aber das solls mir Wert sein.

Nur das genaue System weiss ich noch net
nickless
Hab grade bemerkt, dass ich hier noch gar nicht gepostet hab... tongue.gif

Da ich nie einzelne Alben höre und überhaupt selten in das Ordner reinschau, recht mir
%artist%\[%album%\]%artist% - %title%
vollkommen aus.

Dabei sind die "%artist1% vs. %artist2% - %title%" in "%artist1%[\%album%]"-Ordner gespeichert und "%artist1% & %artist2%" in "%artist1% & %artist2%[\%album%]"

Die Coverbilder, soweit vorhanden, sind nach %artist%\%artist% - %album% benannt.
ChrisTeam
Ich hab auch eine recht große MP3 Sammlung, deswegen habe ich nicht nur eine alle Artists alphabetisch in einem Ordner sondern auch Genres.

Die Ordnerstruktur ist bei mir: Genre \ Artist - Year - Album (Quality)

Ich finde es besser die CDs nach Erscheinungsdatum sortiert zu haben als nach Titel. Und die Qualitätsangabe zeigt mir auch gleich, ob die CD ok ist oder ob ich sie nochmal rippen sollte. Das mag überflüssig klingen, aber ich rippe meine CDs seit 1997 und solange wächst meine Sammlung schon, nach und nach ersetze ich die alten 128kbit rips durch vbrs (ist viel Arbeit bei einer großen Sammlung)

Die Dateinamen sind im Format: Tracknr - Artist - Titel - Comment
Ich hab im Kommentarfeld Infos wie Version, Remix, etc, deswegen macht das Sinn, dass auch im Dateinamen zu haben. Die Tracknr bringt die Songs in die Reihenfolge wie sie auf der CD sind. Den Artist habe ich auch im Dateinamen, damit man die Lieder sauberer über die Suche findet.

Bei manchen Artists habe ich die Singles, Live CDs, etc auch noch in Unterordnern. Dabei habe ich die Ordner von allmusic.com übernommen. Das macht Sinn, wenn man monsterviel von einzelnen Gruppen hat. Mein U2 Ordner umfasst 26 Singles, 2 Compilations, 10 Live CDs und 13 Alben - das ist schon sortiert netter. Irsinnig mein Depeche Mode Ordner: 50 Singles, 58 Live CDs, 86 Remix CDs, 18 Alben, das geht wirklich nicht mehr alles in einem Ordner smile.gif

Grundsätzlich sollte man so sortieren, dass man eine gute Übersicht behalten kann. Je größer die Sammlung ist, desto schwieriger und arbeitsaufwändiger (igittigitt rechtschreibreform) ist das Ganze.

Chris
Ananda
Da meine Sammlung mittlerweile umfangreiche 20600 Files (124GB) groß ist hab ich mir ein Neues System geschaffen =

1) Hauptordner nach Stilrichtung (mittlerweile 56 Stile /Unterstile) weil so traivale bezeichnungen wie "Rock", "Pop", "Jazz" etc. nicht mehr ausreichen.
die Fachbgeriffe für die Stile hab ich mir von einschlägig bekannten Seiten besorgt.

2) Ordner Interpret

3) Album Sortierung nach Jahreszahlen (bei Discographien u.ä.)

zb. Avantgarde/Zappa/1986 - Eat my Mp3Tag

4) Cover im jeweiligen Ordner abgelegt, soweit vorhanden.

5) Unterordner nach CD1, CD2, etc.

6) Tagging und Dateiname nach Interpret - Album -Tracknr. - Titel
zb.:
Avantgarde/Zappa/1986 - Eat my Mp3Tag/CD1/Zappa - Eat my Mp3Tag - 01 - Give me more Tags.mp3

7) Einzeltitel immer im Ordner Various Titles abgelegt - für jede Stilrichtung existiert so ein Ordner.

Zusatz: Shrinking (Digital Silence) und Lautstärke mit MP3TrimPro - batcht hunderte Ordner auf einmal.

Und ohne lokale Suchmaschine geht bei mir trotzdem manchmal gar nix mehr...traurig aber wahr.
Weil mein jeweiliger Besuch will immer etwas hören, von dem ich nicht weiss, wo es ist.
D.D.D.
moin zusammen ...

bin gerade mit ähnlichen problemen beschäftigt und gehe (als DJ) von folgendem aus :

um stets nachweisen zu können, woher der jeweilige titel stammt, lege ich meine mp3s als 1:1-Kopie in den verzeichnissen ab. da speicherplatz heute kein thema mehr ist, spielen für mich die vielen ordner beim "gebrauch" der musik in winamp & co. sowieso keine rolle.

daher sieht das bei mir so aus :

Alben = Interpet\jahr-album\track-interpret-titel

Sampler = Jahr-Sampler\track-interpret-titel

so ergibt sich immer die gleiche struktur wie auf der cd, wobei es ein wenig lästig ist für doppel-cds zwei ordner anzulegen, aber die festplatte ist immer in den cd-koffern wiederzuerkennen.

mfg

D.D.D.
azfrankie
Seit ich im letzten Jahr anfing meine Sammlung zu "rippen" (und daher überwiegend ganze Alben habe) organisiere ich schon in Ordnern (folder) vor:

/artist/Jahr - Album
Dabei sortiere ich die Künstler/Artist-Einträge alphabetisch logisch, also z.B. Rolling Stones - The, Beatles, The - Summer, Donna - Streisand, Barbara. So ergibt sich eine schöne alphabetische Logik auf der Festplatte.

Innerhalb eines jeden Albums nutze ich dann "Track - Artist - Künstler". Den Albumnamen möchte ich da nicht haben, weil es bei Playlists/Kompilationen unübersichtlich werden würde (er ist ohnehin im Tag gespeichert). Wenn ich eine "Hard Rock" Playliste habe, möchte ich hintereinander weg hören, und nicht unbedingt wissen, auf welchem Album das betreffende Stück nun ist.

F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 01 - Toni Braxton - Come on Over Here.mp3
F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 02 - Toni Braxton - You're Mkin' Me High.mp3
F: / Toni Braxton / 1996 - Toni Braxton - Secrets / 03 - Toni Braxton - There's No Me Without You.mp3
usw.

Ich sehe, daß das einige von Euch genauso machen.
SquallLeonhart38
Meine bisherige Struktur sah so aus:
Various artists/%album%/#%discnumber% - %track% - %artist% - %title% [%origartist% Cover]
%artist%/Bootlegs/%album%/%tracknumber% - %title% [%origartist% Cover]
%artist%/%album%/#%disc% - %tracknumber% - %title [%origartist% Cover]

Doch ich werde das ein bisschen umstellen, da dies absolut nicht mehr funktioniert wenn mehrere Interpreten aus verschiedenen Ländern den gleichen Namen haben. Deswegen wollte ich eine dieser Strukturen machen:

%country%/%artist%/[Album|Single|EP|Concert]/%album%/
%country%/%artist%/[%year%] - %album%/
%artist% [%country%]/[Album|Single|EP|Concert]/%album%/
%artist% [%country%]/[%year%] - %album%/

Die Dateinamen werden so bleiben wie sie waren. Die sind nämlich so ganz gut strukturiert. Ich werde wahrscheinlich Struktur 1 verwenden. Zwar gibt es dann zusätzliche Felder wie COUNTRY bzw. ARTISTCOUNTRY und ALBUMTYPE, aber das ist egal.
Bei mehreren tausend Songs wird es sonst zu unübersichtlich (300 Ordner auf einer Ebene ist nicht schön) :/
johnny7
Ich habe quasi nur vollständige Alben, da ist es:

%artist% \ %year% - %album% \ %artist% - %title% .mp3

Komme bisher sehr gut damit zurecht, die Tracknummer existiert nur im Tag. Das reicht Winamp, um die Alben in der richtigen Reihenfolge abzuspielen.
mbaa3
Hallo,
ich habe nicht alle Beiträge zur "MP3 Kollektion Struktur" durchgelesen, aber eins ist klar: sie sind jedoch sehr unterschiedlich. Trotzdem möchte ich hier meine Variante ausführlich erläutern. Meine Sammlung umfasst ca. 5000 CD-Alben und zusätzlich ca. 2000, die noch sortiert werden müssen. Ich habe dieses Konzept mehrfach verfeinert und meinen Bedüfnissen angepasst. Ich sammle nur ganze Alben. Ich tausche auch mit Freunden und vermerke von wem iCH was wann bekommen habe. Die Struktur ist sozusagen "mandantenfähig". Dazu benutze ich erweiterte Tag-Felder, Details siehe unten.


A: A l l g e m e i n e Z i e l e

1.) Sortenreine Trennung von Nicht-Samplern und Samplern (vgl. iTunesCompilation)! Beipielhaft ausgedrückt könnte man sagen, die "Atomisierung" endet pro CD. Besonderheiten wie Hörspiele, Literatur, Klassik, Schlager usw. werden ebenfalls abgetrennt. Es verbleiben Pop-Rock-Jazz-CD, auf die ich mich hier beziehe. Das %genre%-Feld wird nur optional benutzt.

2.) Vermeidung von Redundanzen: Die Informationen sind nur in MP3-Tags gespeichert, nicht etwa urprünglich Bestandteil der Verzeichnisnamen. Pfade und Playlisten werden vollständig aus den MP3-Informationen generiert.

3.) Die sog. Arbeitsverzeichnisse enthalten NUR MP3-Dateien; wav und andere Sounddateien werden "ausgelagert" im Verz. "Zusatzinfo"; auch andere "artfremde" Dateinen wie PDF, HTM, XLS, TxT, JPG, GIF, BMP usw. Diese derzeige Variante der doppelten Datenhaltung wird aufgegeben. Cover-jpgs werden ab jetzt nur noch in der MP3-Datei selbst integriert!

4.) Die Datensicherung wird folgendermaßen realisiert: Das Original, organisiert nach %fileowner%, lagert auf externen Platten. Daraus wird der Live-Server als Arbeitskopie erzeugt, ohne das nach %fileowner% unterschieden wird; die Verezichnisse werden sozusagen "ineinander" kopiert. Erkannte Doppel werden auf dem Original bei dem %fileowner% mit der schlechteren Qualität gelöscht. Neue Daten werden dem Original hinzugefügt. Bei Bedarf wird daraus ein neuer Live-Server als Arbeitskopie erzeugt (und nicht umgekehrt). Nebeneffekt: Wenn Freunde mir ihre MP3-Sammlung zur Verfügung stellen, haben sie automatisch eine zusätzliche Sicherheitskopie.


B: D u r c h f ü h r u n g

Bei der grossen Menge an MP3s brauche ich natürlich eine "Vorsortierung", denn 5000 Ordner auf einer Ebene sich nicht vernünftig zu handhaben. Als Vorsortierung benutze ich das Feld %partinset% mit den Buchstaben "A bis Z" bei Nicht-Samplern (Interpreten-CD) und "Jahrzehnte" bei Samplern (Compilation-CD). Die erweiterten Tag-Felder musste ich dazu zweckentfremden. Die Hierarchie ergibt sich aus folgender Liste:

1.) %fileowner%\ Herrkunft der MP3s, z.B Eigene, Mayer, Müller, Schmidt (Mandanten)
2.) %language%\ Unterscheidung zwischen Interpreten-CD und Compilation-CD, z.B. CD_ und CDs
3.) %partinset%\ Vorsortierung, z.B. A, B, C, D bzw. 197x, 198x, 199x, 200x usw.
4.) ... folgen die normalen Tag-Felder %artist%, %year%, %album%, %track%, %title% und %genre% nur optional. %comment% wird nicht verwendet (bzw. kann für Besonderheiten herangezogen werden).

Konkret sieht dann der Verzeichnispfad mit Dateiname dann folgendermaßen aus:

bei Nicht-Samplern (Interpreten-CD) iTunesCompilation = 0
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%\$num(%track%,2). %title%

Samplern (Compilation-CD) iTunesCompilation = 1
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%year%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%


C: M e r k m a l e

1.) Gleich hohe Verzeichnistiefe bei Nicht-Samplern und Samplern, kein Mischmasch (Hinweis: Doppelalben werden als 2 Alben mit dem Zusatz CD 1 und CD 2 behandelt), kein "Ermessenspielraum", Eindeutigkeit der Struktur, logische Erweiterbarkeit.

2.) Jedes TAG-Feld wird genau nur einmal in dem Verzeichnispfad mit Dateiname abgebildet (keine Redundanz). Daraus lassen sich beliebig Struktur und Playlisten automatisch neu generieren. Allderdings immer getrennt nach Nicht-Samplern und Samplern. Z.B. als Formatstring (siehe oben) oder 5000 Playlisten jeweils pro CD:
(iTunesCompilation = 0)
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %Album%\_PLAYLIST-CD_ - %artist% - %year% - %album%.m3u
(iTunesCompilation = 1)
...\%fileowner%\%language%\%partinset%\%year%\%Album%\_PLAYLIST-CDs - %year% - %album%.m3u

3.) Zwangsläufig ergibt sich eine
a) alphabetische Ordnung für Interpreten-CD und
B) eine chronologische Ordnung für Compilation-CD.
Die Struktur ist also gleichzeitig eine Datenbank!

4.) Dieses Schema ist für Sammler, die nur einzelne Tracks sammeln, nicht geeignet.


S c h l u s s b e m e r k u n g

Natürlich ist es eine Heidenarbeit, die TAG-Felder manuell so wie oben beschrieben anzupassen. Dafür erhält man eine flexible "Datenbank", erkennt Doppelte, ist erweiterungsfähig usw. Bei der Erfassung sollte man schon die Grundlagen legen, z.B. mit den Einstellungen bei Audiograbber

iTunesCompilation = 0
CD_\ABC\%0\%7 - %2\%3. %4

iTunesCompilation = 1
CDs\19xx\%7\%2\%3. %4 - %1

Wer mehr wissen will, schreibt hierauf eine Antwort mit seiner Mail-Adresse.

PS.: Inzwischen habe einige Anpassungen optimiert (14.10.08).

SquallLeonhart38
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 23 2007, 23:22) *
[...]
3.) Die sog. Arbeitsverzeichnisse enthalten NUR MP3-Dateien; wav und andere Sounddateien werden "ausgelagert" im Verz. "Zusatzinfo"; auch andere "artfremde" Dateinen wie PDF, HTM, XLS, TxT, JPG, GIF, BMP usw. Diese derzeige Variante der doppelten Datenhaltung wird aufgegeben. Cover-jpgs werden ab jetzt nur noch in der MP3-Datei selbst integriert!
[...]


Schönes Beispiel, ich sehe da zufällig ein paar JPGs und eine M3U Playlist. tongue.gif

Aber die Struktur ist mir echt zu kompliziert, zudem klingt mir das mit den "Mandanten" ein bisschen merkwürdig. Na ja, wenns schön macht. wink.gif

Ich bleibe lieber bei Land/Interpret/Albumtyp/[Jahr] Album/
mbaa3
... sieht kompliziert aus - zugegeben. Ist aber universell einsetzbar und hat sich in der Praxis bewährt. Auch das später hinzugekommene Tag iTunesCompilation kann nunmehr direkt gesetzt werden.
SquallLeonhart38
Für mich als einzelnen Benutzer meiner Kollektion reicht mir meine Struktur. So sehe ich auch mal, welche Länder relativ stark vertreten sind. Aber für ein Mehrbenutzersystem wäre das wahrscheinlich nicht praktikabel.

Das einzige was mir bei deiner Lösung nicht gefällt, ist die Ordneranzahl. Bei mir sind es maximal vier, und das ist schon eine relativ tiefe Verschachtelung. Ohne eine Softwarebibliothek (sprich Winamp Media Library oder iTunes Bibliothek), würde ich da nicht mehr durchblicken. Aber bei deiner. oO
Moonbase
Bei mir schaut's so aus:

Normale Titel (nicht Sampler):
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%artistsort% - %title%),)


Zusätzlich liegt in jedem "Album-Ordner" eine Playlist (.m3u), die das Album zusammenhält (falls es vollständig ist):
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%albumartistsort% - %album%),)

Nach dem gleichen Namensschema wird automatisch ein Album-Coverbild (.jpg) in Größe 160x160 Pixel mit 72 dpi dort abgelegt (das gleiche Bild ist auch im Tag enthalten).

Für "Various Artists" (Sampler) und Compilations so:
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%artistsort%\%artistsort% - %title%),)


Sampler und Compilations werden ausschließlich durch Playlisten (.m3u) zusammengehalten:
CODE
M:\MP3\Playlists\Albums\$validate($ansi(%albumartistsort% - %album%),)


Alle Titel werden natürlich vorher mit MusicBrainz abgeglichen, dort vor dem Taggen ggfs. erst erfasst bzw. korrigiert. (Daher stammen auch die Variablen %albumartistsort% und %artistsort%.)

Beispiele:
ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (Sampler "Classic Rock - We Will Rock You (disc 1)")
-> M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3

ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (ZZ Top-Album "Greatest Hits")
-> M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Greatest Hits\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3

David Bowie - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix) (Pet Shop Boys-Album "Disco 4")
-> M:\MP3\Tagged\Bowie, David\Bowie, David - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix).mp3
und nicht, wie man vielleicht erwarten könnte:
-> M:\MP3\Tagged\Pet Shop Boys\Pet Shop Boys - Disco 4\Bowie, David - Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys extended mix).mp3

Phil Collins - I Don't Want To Go (Maxi-CD "It's In Your Eyes")
-> M:\MP3\Tagged\Collins, Phil\Collins, Phil - It's In Your Eyes\Collins, Phil - I Don't Want To Go.mp3

菅野よう子 - ride on technology (Compilation "Ghost in the Shell: Stand Alone Complex O.S.T. 2")
-> M:\MP3\Tagged\Kanno, Yoko\Kanno, Yoko - ride on technology.mp3

Da nicht alle Sprachen auf allen Rechnern direkt abbildbar sind, benutze ich - wie oben gezeigt - zum Sortieren z.B. bei japanischen Titeln die von MusicBrainz angegebene englische Transliteration. Track und Jahr im Pfad habe ich aufgegeben, da zu oft ähnliche Releases mit anderer Trackfolge, Re-Releases und Remasters in einem späteren Jahr auftauchen. Zudem wird diese Information, ebenso wie ORIGYEAR, sowieso im Tag geführt und kann über die Datenbank abgefragt/zugeordnet werden.

Im Feld %artist% bzw. %band% stehen natürlich die Original-Namen, nicht die Sortiernamen, also z.B. ZZ Top, David Bowie, Phil Collins, 菅野よう子.

Ein weiterer Vorteil dieses Schemas ist, dass einem sehr schnell "Duplikate" auffallen, da viele "gängige" Titel sehr oft immer wieder auf Samplern enthalten sind:
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin'.mp3
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (1).mp3
M:\MP3\Tagged\ZZ Top\ZZ Top - Gimme All Your Lovin' (2).mp3

Für mich ist eminent wichtig, dass alle Titel eines Interpreten auch unter dem Interpreten abgelegt sind und sich nie wieder verschieben/verändern, da alle weitere Verarbeitung über Datenbank-gestützte Systeme stattfindet. Dort wird natürlich auch gesucht, zugeordnet, nach Alben/Jahr/Genre sortiert usw. Für die seltenen Fälle, in denen ich einmal Windows Explorer benutze, ist die Sortierung für mich so optimal und der "Zusammenhalt" über Playlisten ausreichend.

So lassen sich beim Tippen der ersten paar Buchstaben eines Interpreten/Titels/Albums Suchzeiten von knapp 0,5 s bei einem Bestand von ca. 1,5 Mio. Titeln erreichen (tatsächlich in einem befreundeten Radio mal gemessen!). Möchte nicht wissen, wie lange Windows' Suchfunktion dafür bräuchte... allein das Öffnen des "Tagged"-Ordners dauert hier bei nur rd. 18.000 Titeln schon manchmal bis zu 5 Minuten... (derzeit "nur" 3.624 Interpreten-Unterverzeichnisse)
mbaa3
Auch ich unterscheide streng zwischen Nichtsampler und Sampler (Beschreibung im Forum weiter oben), allerdings habe ich nicht soviel "Automatik" eingebaut. Da kann ich noch einiges lernen. Interessant finde ich die Möglichkeit $validate gleich in den TAG->Dateiname-Konverter einzubauen.
CODE
M:\MP3\Tagged\$validate($ansi(%albumartistsort%\%albumartistsort% - %album%\%artistsort% - %title%),)

Die Funktion von %albumartistsort% ist mir nicht ganz klar geworden. Ist das ein von Dir definiertes Feld und was steht da drin? ... und wozu genau?

Sehr interessant klingt aud der Hinweis auf MusicBrainz Zitat: (Daher stammen auch die Variablen %albumartistsort% und %artistsort%.)

Leider reichen meine Englischkentnisse nicht aus, um die Tragweite dieses Dienstes ausreichend zu verstehen. Gibt da eine deutsche Entsprechnung?
Moonbase
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Interessant finde ich die Möglichkeit $validate gleich in den TAG->Dateiname-Konverter einzubauen.

Das kann man mit "if" sogar soweit treiben, dass der brave MP3Tag mit ein und demselben Tag->Dateiname-Vorgang selbst zwschen Sampler und Normal-Album unterscheidet... (Tipp: "iTunesCompilation" mitspeichern und auswerten!)

Ich bin nur ein fauler Hund und hab' das in dem Beispiel nicht gemacht, um nicht noch mehr zu verwirren ;-) (Bei mir ist Picard für das Umbenennen und Verschieben in die Zielordner zuständig - DA stehen allerdings diese ganzen Sachen drin.)

QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Die Funktion von %albumartistsort% ist mir nicht ganz klar geworden. Ist das ein von Dir definiertes Feld und was steht da drin? ... und wozu genau?

Das Feld wird vom MusicBrainz Picard Tagger 0.9.0 (als TXXX) angelegt und bildet die in der MB-Datenbank gespeicherten "Artist Sortnames" ab, so erhältst Du also (für Sortierzwecke) z.B. darin "Collins, Phil" und das Feld "Artist" kann trotzdem "Phil Collins" heißen. Oder eben sowas wie "Kanno, Yoko" statt "菅野よう子", was in gängigen Dateisystem schlecht abbildbar ist (weil man immer nur eine gerade gültige Sortierung einstellen kann).

Das Problem ist, dass selbst in ID3v2.4 nur ein Feld (TSOP) "offiziell" für sowas definiert ist (was aber m. E. eher TPE2 als TPE1 referenziert), und in ID3v2.3 TSOP nicht definiert ist. Also bleibt bei einer - wie ich finde - sinnvollen Unterscheidung des Sortiernamens für "Album Artist" und "Track Artist" wieder nur ein "Quasi-Standard"... (sieht man auch daran, dass das Feld bis einschl. Picard 0.7.2 noch "MUSICBRAINZ ALBUM ARTIST SORTNAME" hieß.) Im Moment diskutieren wir bei MB, dass auch %artistsort% ja eigentlich offiziell mit in die Tags muss - sonst ist manche Art "automatisierter" Sortierung nicht möglich. Für die Zwischenzeit pflege ich halt - der Not gehorchend - %artistsort% manuell mit ein.

QUOTE (Manfred Baack @ Dec 25 2007, 17:15) *
Sehr interessant klingt aud der Hinweis auf MusicBrainz ... Gibt es da eine deutsche Entsprechung?

Das einzige Manko bisher... MusicBrainz' Web-Oberfläche ist (noch) nicht mehrsprachig.
mbaa3
MusicBrainz Picard Tagger Felder %albumartistsort% und %artistsort%

Übrigens: Deinen Tipp, "iTunesCompilation" mitspeichern und auswerten, werde ich bei noch eingebauen.

Ich habe mir den MusicBrainz Picard installiert, um damit zu experimentieren. Der MusicBrainz Picard findet erstaunlich viel - auch hoffnungslose Fälle! Die Feinheiten der Bedienung sind mir aber noch verborgen geblieben. Ich habe 3 Tests durchgeführt:

1. Das Einlesen von ca. 40 GB MP3s wurde leider mit einem Absturz beendet. Mein Rechner verfügt wohl nicht über ausreichende Ressourcen.

2. Das Einlesen von ca. 500 MP3s, die sehr unvollständig mit Tag-Metadaten versehen waren, konnten sehr häufig erkannt werden. Title, Album, Artist und Year wurden automatisch vervollständigt. Einige zusätzlichen Felder wie %albumartistsort% wurden angelegt (nicht aber %artistsort%). Wozu die vielen anderen Felder wie
MUSICIP PUID = 60ec11d-4034-0ec1-9ab3-9f9c36ee0de3 und
MUSICBRAINZ xxxx usw. dienen sei mal dahingestellt. Nützlich für mich ist auf jeden Fall MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = compilation bzw. = album, weil ich in meiner Verzeichnisstruktur zwischen Samplern (Compilation-Alben) und Nichtsamplern (Interpreten-Alben)
unterscheide (s.u.). Die Variante MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = live wird in meiner Verzeichnisstruktur nicht berücksichtigt.

3. Das Einlesen von 3 Interpreten-Alben brachte jedoch ein Überraschung. Diese Tag-Metadaten waren vorbildlich geordnet. Aus 3 Alben wurden von MusicBrainz Picard Tagger 4 Alben erkannt. Beim 3. Album fehlte ein Track. Das 4. Album enthielt nur diesen
fehlenden Track; der Albumname stimmte mit dem 3. Album überein mit dem Zusatz "remastered". Diesen Effekt finde ich fatal. Wenn ich eine grosse MP3-Sammlung mit MusicBrainz Picard "durchtaggern" lasse und mir werden dabei Alben "zerrissen", ist das natürlich keine wirkliche Hilfe.

Alles in allem ist der MusicBrainz Picard Tagger ein sehr intessanter Ansatz, grosse MP3-Sammlungen automatisch zu "vertaggen" und mit MP3tag zu ordnen. Ich weiss allerdings noch zu wenig über die Wirkungsmechanismen von MusicBrainz Picard, um einen sinnvollen Einsatz bewerkstelligen zu können. Beispiele:
Welche Mekmale gibt es bei MUSICBRAINZ ALBUM TYPE (vgl. oben Pkt. 2)?
Wie werden Doppelte gehandhabt?
u. v. a. m.

Ich bin in folgender Reihenfolge vorgegangen:
a) Add Folder
cool.gif Scan
c) Save
Ist das so korrekt?


Konkret ist bei mir der Verzeichnispfad mit Dateiname OHNE Redundanz:

bei Nicht-Samplern (Interpreten-Alben) bzw. iTunesCompilation = 0
...\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%\$num(%track%,2). %title%

Samplern (Compilation-Alben) bzw. iTunesCompilation = 1
...\%language%\%partinset%\%year%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%

wobei ich die Felder %language% und %partinset%\ zweckentfrendet habe:
%language% Unterscheidung zwischen Interpreten-CD und Compilation-CD, z.B. CD_ und CDs
%partinset% Vorsortierung, z.B. A, B, C, D bzw. 197x, 198x, 199x, 200x usw.

Mit MusicBrainz Picard Tagger habe ich jetzt neue Möglixchkeiten der Automatisierung. Dazu muss ich mich jedoch noch mehr in das

Programm einarbeiten. Das automatisierte Einbinden der Cover-jpgs ist ein weiteres Thema.
SquallLeonhart38
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 27 2007, 16:26) *
[...]
2. Das Einlesen von ca. 500 MP3s, die sehr unvollständig mit Tag-Metadaten versehen waren, konnten sehr häufig erkannt werden. Title, Album, Artist und Year wurden automatisch vervollständigt. Einige zusätzlichen Felder wie %albumartistsort% wurden angelegt (nicht aber %artistsort%). Wozu die vielen anderen Felder wie
MUSICIP PUID = 60ec11d-4034-0ec1-9ab3-9f9c36ee0de3 und
MUSICBRAINZ xxxx usw. dienen sei mal dahingestellt. Nützlich für mich ist auf jeden Fall MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = compilation bzw. = album, weil ich in meiner Verzeichnisstruktur zwischen Samplern (Compilation-Alben) und Nichtsamplern (Interpreten-Alben)
unterscheide (s.u.). Die Variante MUSICBRAINZ ALBUM TYPE = live wird in meiner Verzeichnisstruktur nicht berücksichtigt.

3. Das Einlesen von 3 Interpreten-Alben brachte jedoch ein Überraschung. Diese Tag-Metadaten waren vorbildlich geordnet. Aus 3 Alben wurden von MusicBrainz Picard Tagger 4 Alben erkannt. Beim 3. Album fehlte ein Track. Das 4. Album enthielt nur diesen
fehlenden Track; der Albumname stimmte mit dem 3. Album überein mit dem Zusatz "remastered". Diesen Effekt finde ich fatal. Wenn ich eine grosse MP3-Sammlung mit MusicBrainz Picard "durchtaggern" lasse und mir werden dabei Alben "zerrissen", ist das natürlich keine wirkliche Hilfe.


Zu 2.)
Diese zusätzlichen Felder dienen der eindeutigen Identifikation der Alben, Interpreten bzw. Songs (alles was mit ID endet). Für normale Anwendungen er weniger nützlich, aber Webdienste wie Last.fm (Online Radiostation) nutzen diese, um Songs unabhängig von ihrer Metadatenbenennung (die Standardfelder meine ich hier), zu erkennen. smile.gif

Zu 3.)
Es kann sein, das ein Album zerrissen wird, wenn die IDs der jeweiligen Songs noch nicht dem Album zugeordnet wurden. Ziehe einfach den einen Song in das andere Album, und klicke danach auf "Submit PUID" (falls dieser Button aktiv wird), und beim nächsten Mal wird der Song mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dem anderen Album, wo die restlichen Songs sind, zugeordnet.
mbaa3
Zu 3.) Es kann sein, das ein Album zerrissen wird ...
Ich sehe ein, dass es nicht anders gehen kann, denn bestimmte Tracks sind nun mal auf verschiedenen Alben in identischer Form erschienen. Da ist für mich hilfreich zu wissen, wie ich das mit "Submit PUID" reparieren kann. Danke für die Info!
Ob ich MusicBrainz Picard aber auf eine 120 GB grosse Sammlung "loslassen" sollte, bin ich noch unsicher. Kann diese Menge überhaupt bewältigt werden, und wenn ja, ich welcher Zeit? Wieviel Alben werden "zerrissen", die vorher in Ordnung waren und nun wieder mit MP3TAG geflickt werden müssen. Wer hat praktische Erfahrung mit sehr grossen Sammlungen?
SquallLeonhart38
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 31 2007, 14:23) *
Zu 3.) Es kann sein, das ein Album zerrissen wird ...
Ich sehe ein, dass es nicht anders gehen kann, denn bestimmte Tracks sind nun mal auf verschiedenen Alben in identischer Form erschienen. Da ist für mich hilfreich zu wissen, wie ich das mit "Submit PUID" reparieren kann. Danke für die Info!
Ob ich MusicBrainz Picard aber auf eine 120 GB grosse Sammlung "loslassen" sollte, bin ich noch unsicher. Kann diese Menge überhaupt bewältigt werden, und wenn ja, ich welcher Zeit? Wieviel Alben werden "zerrissen", die vorher in Ordnung waren und nun wieder mit MP3TAG geflickt werden müssen. Wer hat praktische Erfahrung mit sehr grossen Sammlungen?


Es wäre rein theoretisch möglich mehrere tausend Songs in einem Rutsch durchlaufen zu lassen, Es werden pro Song glaube ich 2 Minuten zur Identifizierung benutzt, was je nach Rechenleistung ein bisschen dauern kann. Ich würde es immer in 200er Paketen oder so machen, da behält man dann noch einigermaßen die Übersicht. Das nervige ist nur das ich relativ viele Interpreten noch nachtragen muss (einige mache ich erst später)

Aber die "Nachbearbeitungsrate" schwankt je nach Inhalt der Sammlung. Da ich in meiner Sammlung sehr viele unbekannte Underground Metal Bands habe, komme ich nicht ums manuelle Nachpflegen drumherum. Und auch bei großen bekannten Bands gibt es noch einiges an "hässlichen" Tags.
mbaa3
theoretisch möglich mehrere tausend Songs ...
Danke für die Hinweise. Also 50000 Tracks NICHT auf einmal. Ich probiere mal um die 2000.
mbaa3
sowas wie einen offiziellen Standard zum Benennen von MP3-Dateien gibt es nicht. Aber es gibt "Üblichkeiten". Mindestens vorhanden sollten sein:
%artist%, %album%, %track% und %title%.
Wer es komfortabel will, auch noch %year% und ggf. %genre%.
In Deutschland üblich ist bei %artist% den Vornamen nach einem Komma hinten anzustellen, z.B. Clapton, Eric. Jethro Tull bleibt natürlich so, weil dies ein Bandname ist.

Üblich ist ...\%artist%\%album%\$num(%track%,2). %title%,
weil jedes Album einen eigenen Ordner erhält und die Trackreihenfolge auch unter Windows erhalten bleibt. Bei Compilations muss man natürlich anders vorgehen
z. B. so ...\%genre%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%.
Es ergeben sich dabei keine Redundanzen und die Anzahl der Verzeichnistife ist bei bei Sampler und Nichtsamplern gleich.
SquallLeonhart38
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 31 2007, 16:35) *
sowas wie einen offiziellen Standard zum Benennen von MP3-Dateien gibt es nicht. Aber es gibt "Üblichkeiten". Mindestens vorhanden sollten sein:
%artist%, %album%, %track% und %title%.
Wer es komfortabel will, auch noch %year% und ggf. %genre%.
In Deutschland üblich ist bei %artist% den Vornamen nach einem Komma hinten anzustellen, z.B. Clapton, Eric. Jethro Tull bleibt natürlich so, weil dies ein Bandname ist.

Üblich ist ...\%artist%\%album%\$num(%track%,2). %title%,
weil jedes Album einen eigenen Ordner erhält und die Trackreihenfolge auch unter Windows erhalten bleibt. Bei Compilations muss man natürlich anders vorgehen
z. B. so ...\%genre%\%album%\$num(%track%,2). %title% - %artist%.
Es ergeben sich dabei keine Redundanzen und die Anzahl der Verzeichnistife ist bei bei Sampler und Nichtsamplern gleich.


Worauf beziehst du dich jetzt?
mbaa3
QUOTE (SquallLeonhart38 @ Dec 31 2007, 16:38) *
Worauf beziehst du dich jetzt?

Auf das, was ich sehr häufig vorfinde. Jedenfalls bei bei Interpreten-Alben (Nichtsampler). Die Voreinstellungen von Audiograbber sehen auch so aus. Die CDDB berücksichtigt allerdings NICHT die deutsche Konvention Name, Vorname.
SquallLeonhart38
QUOTE (Manfred Baack @ Dec 31 2007, 16:52) *
Auf das, was ich sehr häufig vorfinde. Jedenfalls bei bei Interpreten-Alben (Nichtsampler). Die Voreinstellungen von Audiograbber sehen auch so aus. Die CDDB berücksichtigt allerdings NICHT die deutsche Konvention Name, Vorname.

Konvention? Na ja, habe von dieser Konvention noch nie was gehört, würde sie aber wahrscheinlich benutzen, wenn ich irgendeinen Interpreten auf meiner Festplatte hätte, der unter seinem wirklichen Namen Musik machen würde.
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