Hallo Leute.

Ich binde derzeit in alle meine Musikstücke das Album als Grafik ein. Die Verzeichnisstruktur sieht bei mir folgendermaßen aus:

<LW>\mp3\artist\album

wobei die Tracks und die Cover-Datei (folder.jpg) im Verzeichnis "album" liegen. Bei Alben mit mehr als einer LP/CD wird beim Album-Namen noch mit den Zusätzen CD 1 v n bzw. LP 1 v n gearbeitet.

Alle Tracks sind definitiv technisch in Ordnung, in allen Alben-Verzeichnissen liegt definitiv eine Cover-Datei.

Soweit die Ausgangslage.

Nachdem es mir gelungen war, die entsprechende Aktion zur korrekten Arbeit zu überreden (String-Vorgaben), fielen mir folgende Dinge auf:

1. Alben eines Interpeten

Solange eine relativ geringe Anzahl von Alben ausgewählt wurde (Verzeichnis eines Interpreten eingelesen), lief alles problemlos. Ich habe dann Fehler provoziert (Track defekt, Cover nicht vorhanden) um zu sehen, was passiert. Ist ein Track defekt (Lesefehler), hält die Aktion an mit der Entscheidung "Weiter" oder "Abbruch". Bei der Wahl "Weiter" wird mit dem nächsten Track weiter gemacht. Es wird kein Fehlerprotokoll erstellt.

Fehlte die Cover-Datei gab es keine Fehlermeldung, es wurde mit dem nächsten Track weitergearbeitet. Es wurde ein Eintrag in ein Fehlerprotokoll vorgenommen. Das Fehlerprotokoll wurde nach Ablauf der Aktion angezeigt.


2. Viele Alben und mehrere Interpreten

Ich habe dann alle Tracks einlesen lassen (mehr als 30.000). Das dauerte zwar eine ganze Weile, funktionierte aber vorzüglich. Dann habe ich alle Tracks ausgewählt und die Aktion "Cover in Tag schreiben" gestartet. Dass die Aktion Stunden brauchen würde, war klar. Deshalb wurde es für den Rechner eine Nachtschicht.

Leider funktionierte das nicht wie geplant. Die Aktion meldete nach etwa 5.000 Titeln einen Fehler:

"Lesefehler in Track soundso ..." mit den Optionen "Weiter" und "Abbruch". Das bemerkte ich natürlich erst am nächsten Morgen. Oder anders ausgedrückt: Der Rechner wartete die Nacht über auf einen Mausklick. HarrHarr.

Der monierte Track war in Ordnung, konnte problemlos abgespielt werden und bei Einzelauswahl auch mit einem Cover versehen werden. Es wurde also ein Fehler gemeldet, der gar nicht vorlag.

Ich versichere noch einmal: Alle Tracks sind technisch in Ordnung, alle Cover definitiv vorhanden.

Der Fehler hängt offensichtlich mit der Anzahl der ausgewählten Dateien zusammen. Ab einer etwa vierstelligen Anzahl trat das Phänomen auf. Ich vermute, obwohl ich keine Ahnung habe, wie die Aktion arbeitet, eine zu gering bemessene Zeitspanne für das Öffnen einer Datei. Die Daten liegen bei mir auf einer externen Festplatte mit USB-Anbindung, so dass ich vermute, dass hier einer der Gründe für die "falschen Fehler" (?!?) liegen könnte.

Der "falsche Fehler" ist bei mir beliebig reproduzierbar. Alle monierten Dateien waren tatsächlich in Ordnung.

Mir würde eine differenziertere Fehlerroutine schon genügen. Es wäre optimal, wenn man z.B. einstellen könnte, wie bei einem Fehler zu verfahren ist (anhalten, fragen, weiter, ...). Es würde aber auch reichen, wenn bei einem Fehler einfach weiter

gearbeitet würde, der Fehler aber in einem Fehlerprotokoll vermerkt würde - wie bei einem fehlenden Cover.

Tracks mit fehlendem Cover lassen sich ja nach Beendigung der Aktion leicht ermitteln (Spalte "Cover" anzeigen lassen, die Spalte sortieren). Da fällt das Nacharbeiten nicht so schwer. Aber dass der Rechner die Nacht über sinnlos vor sich hin wartete, fand ich nicht so gelungen.

Vielleicht lässt sich diese Option ja einfach in die Aktion einbauen.

Danke für die Geduld beim Lesen.